Klavier

Klavier

Ab etwa 1800 wurde als Klavier das Instrument mit Hammermechanik bezeichnet, das wegen der ihm eigenen Möglichkeit, laut und leise gespielt zu werden, auch Fortepiano oder Pianoforte (kurz Piano) genannt wurde. Seit der 2. Hälfte des 19. Jh. wird unter Klavier zumeist die vertikale Form des Hammerklaviers, das Pianino, verstanden, im Unterschied zur horizontalen Form, dem Flügel.

Das Pianino hat ein aufrechtes, rechteckiges Gehäuse, das knapp über dem Boden beginnt. Seine Hammertehnik hat wie die des Flügels eine Auslösung; ein Bändchen führt den Hammer in eine Position zur sofortigen Wiederholung des Anschlages zurück. Heute wird als Pianino gewöhnlich die Kleinform dieses Instruments (Höhe zwischen 1 m und 1,30 m) bezeichnet.

Die heutige Mechanik entwickelte S. Èrard. 1825 wurde der erste volle Eisenrahmen gegossen, 1826 der Belag der Hammerköpfe mit Filz eingeführt, um 1830 kam der kreuzsaitige Bezug auf. Das Pianino mit ausgebildeter Mechanik baute der Engländer R. Wornum. Ein beliebtes Kleinklavier des 18./19. Jh. war das tischartige Tafelklavier.

Welches Musikinstrument?

Es gibt weder den günstigsten Zeitpunkt für einen Beginn des Instrumentalunterrichts noch das ideale Instrument. Lassen Sie sich von einer Fachkraft eingehend beraten. Sollte sich ihr Kind nicht entscheiden können, gibt es mehrere Möglichkeiten, unterschiedliche Instrumente kennenzulernen.

Alexander Wolanski

 

Lernprogramm

  1. Einzelunterricht
  2. Gruppenunterricht (bis 3 Pers.)
    • Gesang, Gitarre
    • Klavier, Saxophon
    • Keyboard, Flöte
    • Akkordeon, Theorie
    • Klarinette